Prof. Gunnar Heinsohn, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe, emeritierter Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen, rechnet vor, dass der Familiennachzug in einem deutlich größeren Umfang erfolgen wird, als das die Politiker uns sagen. Heinsohn rechnet bei syrischen Flüchtlingen mit einem Nachzug mit Faktor 2 – 3, bei Flüchtlingen aus Afrika mit einem Faktor von 3 – 5 an Nachzüglern, die ein Recht haben, nach Deutschland zu kommen.

Heinsohn sieht eine erhebliche Veränderung der Gesellschaft auf uns zukommen. Die wirtschaftlichen Folgen, die der Familiennachzug haben wird, sind erheblich. Aus seiner Sicht werden die Kosten 7 Milliarden Euro pro Jahr betragen, also 70 Milliarden in 10 Jahren – und damit ungefähr die Höhe der Kosten, die für die Breitbandverkabelung Deutschlands entstanden wären. Das Projekt Breitbandverkabelung haben die Verantwortlichen jedoch nicht angepackt – wegen der astronomisch hohen Kosten.
Heinsohn sieht eine erhebliche Veränderung unserer Gesellschaft auch aufgrund der Abwanderung der Leistungsträger auf uns zukommen Er rechnet vor:

 

Von 40 Mio. Arbeitsbeschäftigten sind 27 Mio. Netto-Steuerzahler. Von denen erhalten 12 Mio. ihr Einkommen vom Staat. Es bleiben also 15 Mio. Menschen, die mit ihrer Arbeitsleistung auf dem Weltmarkt bestehen müssen und die letztendlich den Karren ziehen.

 

Die Hälfte dieser 15 Mio. Menschen ist jünger als 45 Jahre und damit attraktiv für Einwanderungsländer wie bspw. Australien. Und tatsächlich wandern aus dieser Gruppe netto auch jährlich 80.000 Menschen aus.

 

Die bevölkerungspolitische Veränderung wird also nicht nur durch den Zuzug in die Sozialsysteme erfolgen, der erheblich größer sein wird, als der Bevölkerung gesagt wird. Sie wird durch den Aderlass an Menschen, die das Sozialprodukt erarbeiten, noch zusätzlich dramatisch an Fahrt gewinnen.