Wundern Sie sich auch manchmal, dass bei “Gegendemonstranten” von AfD-Veranstaltungen, bei Vertretern einseitig ausgelegter Stiftungen wie der Amadeu Antonio Stiftung, bei Politikern (sogar Abgeordneten !) von GRÜNEN und LINKEN, bei ‘Nazi, Nazi”-Rufern und juvenilen FCK AfD-T-shirt Trägern eine offensichtliche Unkenntnis in bezug auf die jüngere Geschichte vorliegt?

Der Netzaktivist und Blogger Lutz Donnerhacke beschreibt hier ein Interview mit einer Journalistin. Sie sollten es unbedingt lesen. Es offenbart, dass die heutigen “Digital Natives” trotz nahezu unbegrenztem Zugang zu Informationen zeitliche Abläufe nicht ansatzweise einordnen und sich nicht einmal die Zeit des DDR-Regimes vorstellen können.

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Dass ihnen die Vorstellungskraft fehlt, sich ein Bild über die Zeit der Weimarer Republik und der folgenden Schreckensherrschaft der Nazis zu machen, lässt sich leicht vorstellen.

Diese jungen Menschen, denen jede Diskursfähigkeit abhanden gekommen ist, sind leichtes Opfer für politische Manipulation. Sie sind mit Leichtigkeit dahin zu bringen, auf einer Buchmesse gegen Verlage zu demonstrieren, die vermeintlich “Nazi” sind. Denn sie wissen nicht, dass vor gar nicht langer Zeit in einem Teil Deutschlands die Informationsbeschaffung so eingeschränkt war, dass der Besitz des “falschen” Buches schon schwerwiegende Folgen haben konnte.
Hier das Interview: http://lutz.donnerhacke.de/Blog/Wie-erklaere-ich-es-meinem-Kind-Internet-in-der-DDR

Der jahrelange Marsch durch die Institutionen linksgerichteter Lehrer in unsere Schulen hat dazu geführt, dass Teile unserer Vergangenheit bei jüngeren Menschen komplett ausgeblendet werden. Das ist fatal und das muss sich ändern!

Hierzu auch noch einmal die Rede von Alexander Gauland https://youtu.be/RCb4KWtzLyo , in dem er aufforderte, die deutschen Soldaten zweier Weltkriege nicht zu verdammen. Unter dem Video sind Zitate namhafter Politiker eingestellt, die wir im Folgenden noch einmal zeigen möchten. Zitate, die die politisch manipulierten “digital natives” nicht zu kennen scheinen:

„Bei den deutschen Soldaten, die in großer Zahl starben, kommt es mir kaum auf die Uniform an und noch nicht einmal auf die Idee, die ihren Geist bestimmte. Sie hatten Mut. Sie waren in diesen Sturm losmarschiert unter Einsatz ihres Lebens, sie haben seinen Verlust für eine schlechte Sache hingenommen, aber wie sie es taten, hat mit der Sache nichts zu tun. Es waren Menschen, die ihr Vaterland liebten – und dessen muss man sich gewahr werden.“ – Francois Mitterrand am 8. Mai 1995 in Berlin. „Ebenso wahr ist auch, dass sich der größte Teil der deutschen Soldaten nicht schuldig gemacht hat. Sie haben ihre Pflicht getan. Viele haben in dem Konflikt gelebt, ihrer Eidespflicht genügen zu wollen oder zu müssen, obwohl sie die Natur der verbrecherischen Staatsführung erkannten oder erahnten.“ – Otto Graf Lambsdorff am 13. März 1997 vor dem Bundestag. „Mir hat der Katalog gereicht. Schon der ist allzu einseitig. Es gibt Leute, die einen gewissen autosuggestiven Masochismus gegenüber dem eigenen Land für ihre Aufgabe halten. Dazu gehört Hannes Heer …, dazu gehört Jan Philipp Reemtsma. Das gibt es in jedem Land.“ – Helmut Schmidt in der „SZ“ vom 23. Dezember 1998 zur sogenannten Wehrmachtsausstellung. „Wir möchten heute und vor diesem Hohen Haus im Namen der Regierung erklären, dass wir alle Waffenträger unseres Volkes, die im Rahmen der hohen soldatischen Überlieferung ehrenhaft zu Lande, zu Wasser und in der Luft gekämpft haben, anerkennen.“ – Konrad Adenauer, am 3. Dezember 1952 vor dem Bundestag. „Ich war 1945 der Auffassung, dass die Wehrmacht, insbesondere das deutsche Offizierskorps, identisch mit Hitler und den Exponenten seiner Gewaltherrschaft sei – und deshalb auch voll mitverantwortlich für die Auswüchse dieses Regimes. Genauso wie ich mich damals eingesetzt habe gegen die Bedrohung der Freiheit und Menschenwürde durch Hitler, so sehe ich heute in Stalin und dem Sowjetregime dieselben Erscheinungen. (…) Inzwischen habe ich eingesehen, dass meine damalige Beurteilung der Haltung des deutschen Offizierskorps und der Wehrmacht nicht den Tatsachen entspricht. Der deutsche Soldat hat für seine Heimat tapfer gekämpft. Wir wollen alle für die Erhaltung des Friedens in Europa, das uns allen ja die Kultur geschenkt hat, gemeinsam eintreten.“ – Dwight D. Eisenhower, Erklärung vom 22. Januar 1951.