Geld und Kredit werden aus dem Nichts geschaffen = ungedecktes Papiergeld
Eine steigende Geldmenge macht nicht reicher
Fehlender Zins enteignet die Sparer

Vielleicht gehören auch Sie zu den Menschen, die bisher davon überzeugt sind, dass Geld und Kredit nur möglich sind, wenn jemand anderer vorher gespart hat? Wenn als das Einkommen nicht ganz für Konsum ausgegeben wird, sondern ein Teil davon auf der Bank gespart wird und die Banken dadurch in die Lage versetzt werden, Anderen, die Geld benötigen für eine Investition, Darlehen zu gewähren.

So lehrt das auch die sogenannte neoklassische Theorie der Volkswirtschaftslehre. Das hat aber mit der Realität schon lange nichts mehr zu tun, denn Geld, um einen Kredit zu gewähren, wird heutzutage von den Banken selber geschaffen bzw. “geschöpft”, wie es richtig heißt. Aus dem Nichts. Dahinter steht keine Ersparnis, kein Konsumverzicht anderer. Sondern nur eine Buchung im Rechnungswesen der Bank.

In der Realität treffen dann neue Gelder aus dem Nichts, ohne jegliche Deckung in der Realwirtschaft, als zusätzliche Nachfrage auf diverse Märkte, sei es Immobilien, Aktien, Unternehmen, etc. und treiben dort die Preise in die Höhe oder schaffen neue Eigentumsverhältnisse. Genau das erleben wir seit einigen Jahren mit dem Euro.

Sehen Sie dazu das Gespräch mit dem Chefökonom von Degussa, Prof. Dr. Thorsten Polleit. Im  Video unterhalten sich Beatrix von Storch und Dr. Polleit unter anderem über die Grundlagen und Auswüchse unseres Gelddsystems:

Hier:   https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=it0Co6zE5IA&feature=youtu.be