bestellt wie geliefert2

Continental streicht in kommenden Jahren bis zu 20.000 Stellen, wie der Presse zu entnehmen ist.

In Babenhausen sollen etwa 2200 Arbeitsplätze wegfallen, wie die OP-online berichtet.  Interessanterweise geben sich nun Gewerkschaften und SPD überrascht.

Dabei hätten sie nicht überrascht sein müssen. Es war ja gerade die SPD, die die gelenkten Schülerproteste bejubelte. Bundesumweltministerin Schulze verteidigte die Schülerstreiks „FridaysForFuture“ ausdrücklich.  Wegen der Schulpflicht könne man das zwar „nicht dauerhaft machen“, aber erst einmal sei das Engagement beeindruckend. Schulze sagte: „wir sollten froh sein“, dass sich junge Menschen für ihre Zukunft einsetzten. (Quelle: SWR).

Und auch Ralf Stegner bejubelte die Fridays for Future-Demos:

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Nun nimmt der Umbau unserer Industriegesellschaft langsam Form an. Und jetzt beklagt sich die SPD. “Für Babenhausens Bürgermeister Joachim Knoke (SPD) kam die Nachricht vom massiven Stellenabbau – etwa 2200 Arbeitsplätze sollen wegfallen – überraschend, auch weil das Unternehmen jüngst erst kräftig in den Standort investiert und einen großen Gebäudetrakt angebaut habe. Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) bezeichnete das Vorhaben des Unternehmens zum einen als einen herben Verlust für die Menschen, die dort arbeiten, aber zum anderen auch für die gesamte Region. Schließlich sei Continental der größte Arbeitgeber im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Der aus Groß-Umstadt stammenden SPD-Bundestagsabgeordnete Jens Zimmermann zeigte sich in einer ersten Reaktion erstaunt über den Stellenplatzabbau, zumal ihm erst in der vergangenen Woche auf der IAA in Frankfurt vorgeführt worden sei, welche Innovationen und Produkte aus Babenhausen kommen. Auch er gibt sich kämpferisch: „Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen. Kämpfen lohnt sich.“ (Quelle OP online)

Wir dürfen uns von Politikern, die die Folgen ihres Handelns ganz offenkundig nicht übersehen können,  und die den Umbau Deutschlands vom Industriestandort zu einem Land auf Drittweltniveau fordern, nicht weiter auf der Nase herumtanzen lassen.

Deshalb: Nur noch AfD!