Maximilian Müger, einer von drei Landesvorstandsmitgliedern aus unserem Kreisverband, im Interview:

HESSEN DEPESCHE: Herr Müger, Sie sind am vergangenen Wochenende in den Landesvorstand der AfD Hessen gewählt worden. Sie waren ein klassischer „Underdog“, haben Sie mit Ihrem Erfolg gerechnet?

Maximilian Müger: Ich habe mir Außenseiterchancen ausgerechnet. Hätte ich mich für völlig chancenlos gehalten, wäre ich nicht angetreten. Mir war aber immer klar, dass ich nicht zum engeren Favoritenkreis zählte. Deshalb habe ich mit meiner Rede alles in die Waagschale geworfen und mal geschaut, ob es reicht. Das war dann tatsächlich auch der Fall, was nun gleichzeitig Ehre als auch Verpflichtung ist. Ein Amt in einem neunköpfigen Landesvorstand ist schließlich mit viel Arbeit verbunden.

HESSEN DEPESCHE: Wir hatten Sie selbst nicht so auf dem Schirm und in unserem Artikel über den Landesparteitag noch geschrieben, es gäbe im aktuellen Landesvorstand keinen Vertreter des nationalkonservativen „Flügels“. In Ihrer Kandidaturrede haben Sie Ihr nationalkonservatives Profil betont – sind Sie der nötige Ausgleich in einem sonst recht liberalen Vorstand?

Maximilian Müger: Der neue hessische Landesvorstand ist vor allem eins: Professionell und ausgleichend besetzt. (…) Klar ist sowieso: Nach den zerstrittenen hessischen Vorständen der Vergangenheit geht es jetzt vor allem um Professionalität und einen vernünftigen Umgang untereinander. Ich bin guter Dinge, dass dies unter dem Sprecherduo Lambrou/Herrmann gelingen wird, sodass sich die durchgegrünte Hessen-CDU vor dem Jahr 2018 schon einmal warm anziehen kann vor einer entschlossenen und einigen hessischen AfD.

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