Keine Einbürgerung von Moslems – neues Einwanderungsgesetz mit Vorbildcharakter?

Das indische Parlament hat im Dezmber den Citizenship (Amendment) Act, 2019 verabschiedet, wonach illegalen Migranten ein Weg geboten wird, die indische Staatsbürgerschaft zu erlangen. Bisher war es nicht möglich, als Illegaler in Indien doch noch eingebürgert zu werden.

Explizit erwähnt werden illegale Migranten aus religiösen Minderheiten, also Hindus, Sikhs, Buddhisten, Jains, Parsen und Christen, die vor Dezember 2014 vor der Verfolgung aus Pakistan, Bangladesch und Afghanistan geflohen waren. Muslime aus diesen Ländern erhalten mit der Gesetzesänderung keine solche Berechtigung auf Einbürgerung.

Dagegen haben die Moslems in Indien, eine Minderheit der Bevölkerung, gewaltsam protestiert. Sie sehen sich diskriminiert und stellen Forderungen.
US-Präsident Trump, der sich diese Woche – nach einem Kurzbesuch in Ramstein in Deutschland -  in Indien aufgehalten hat, hat die Verurteilung dieses neuen Gesetzes abgelehnt.

In Indien gibt es keinerlei staatliche Unterstüzungszahlungen für Ausländer wie z.B Hartz 4 oder AsylbLG in Deutschland.

 

https://www.latimes.com/politics/story/2020-02-25/trump-declines-to-condemn-indias-anti-muslim-law

https://de.sputniknews.com/politik/20200225326508058-neu-delhi-schwere-krawalle-stadtbehoerden-ausgangssperre/