Daniel Matissek veröffentlichte auf facebook zum Thema Peter Weber, einem Unternehmer, der seine Sicht bei den Sozialen Medien und auf Youtube darlegt, eine erschreckende Chr0nologie des politischen Rufmords. Peter Weber hat in den vergangenen Monaten mit einer Reihe von selbst produzierten kurzen Videos mehrere Millionen Bundesbürger erreicht. Videos, in denen er eindringlich die politischen Irrwege kritisiert, die unser Land in den vergangenen Jahren unter der Regierung Merkel eingeschlagen hat.  Das reicht dem Establishment, reflexartig zu reagieren. Der Gemeinderat hat sich inzwischen entschuldigt. Ob die Verantwortlichen der GEZ-finanzierten Sendung Monitor, die ihn in einem Beitrag an den Pranger gestellt haben, sich entschuldigt haben, wissen wir nicht. Aber lesen Sie selbst:

“Am Donnerstag wurde der Blogger und Unternehmer Peter Weber in einem unterirdischen Beitrag von ARD-”Monitor” in die Nazi-Ecke gerückt. Gestern stilisierte sich dann ARD-”Moralrampensau” Georg Restle als Opfer von Morddrohungen. Erneut wird deutlich: Die politischen Magazine der ARD entwickeln sich zunehmend zu reinen Propagandaformaten.

Weber gehört zu den vielen kritischen Bürgern dieses Landes, die sich um dessen Zukunft sorgen und die sozialen Medien als Plattform nutzen, sich Gehör zu verschaffen und eine Gegenöffentlichkeit – im Sinne von “gegen die veröffentlichte Meinung” – zu erzeugen. Der freie Publizist lebt in der beschaulichen 8.400-Einwohner-Gemeinde Schwarzenbruck in Franken.

Schon lange, bevor die verhängnisvolle Entwicklung Deutschlands unter Angela Merkel Weber dazu brachte, seine wohlbegründeten Sorgen im Internet zu artikulieren, galt er in seiner Heimat als rundum angesehener, “gut integrierter” Muster-Mittelständler, als ein Vorzeigebürger, über den sich wohl jede deutsche Gemeinde glücklich schätzen könnte: Steuerzahler, Wohnungsbauer, Großspender für karitative Zwecke, beliebt und bekannt für seine rege Teilnahme am sozialen Leben. Niemand wäre je auf die Idee gekommen, ihn als “Rechten” oder gar “Extremisten” zu bezeichnen. Doch es ist nicht Weber, der sich mit der Zeit verändert hat. Es ist die Gesellschaft um ihn herum – und das Meinungsklima in diesem Land, das leider zunehmend totalitärere Züge aufweist.

Das “Problem” mit Weber ist: Er hat inzwischen eine erhebliche Reichweite. Auf seiner Facebook-Seite folgen ihm rund 65.000 Menschen. In Videos, auch in Radiobeiträgen (etwa auf “Radio Deutschland Eins”) und in Livestreams äußert er sich zu den drängenden Themen der Zeit – insbesondere zu Zuwanderung, Flüchtlingspolitik, überbordender Steuerlast, ideologischer Klimapolitik. Weil er dabei stets unaufgeregt und verbindlich, klar verständlich, aber nie polemisch oder “populistisch” auftritt und zumeist gute Argumente hat, wurde er bald – kaum verwunderlich im heutigen Deutschland – zur Zielscheibe der linkssozialistischen Mainstream-Sphären und ihrer tonangebenden Medien-Kamarilla. Weber widerfuhr dasselbe, was unzähligen kritischen Denkern und unbeirrbaren, normaldenkenden Menschen in diesem Land passiert ist, die sich dem anhaltenden gesellschaftlichen Linksruck entgegenstellten und ihren Positionen treu blieben: Früher klar in der gesellschaftlichen Mitte´verortet, weist ihm heute das völlig verzerrte politische Koordinatensystem einen Platz “rechtsaußen” zu , respektive gleich in der “rechtsextremen” Ecke.

Unzählige schon Male wurde der in Leipzig geborene, in Berlin aufgewachsene Weber – Markenzeichen seiner Vlogs ist sein unverkennbares Berliner Idiom – seither mit Shitstorms überzogen, angefeindet, als “Rassist” ins soziale Abseits gedrängt und bedroht – auch von Autonomen und gewaltbereiten Linksaktivisten. Seinem Ansehen hat dies, zumindest für lange Zeit, keinen Abbruch getan. Als Weber vor kurzem zu seinem 66. Geburtstag ein Benefizkonzert in seiner Heimatstadt Schwarzenbruck mit einem Gratis-Konzert von Jürgen Drews plante, wollte sogar die Gemeinde Schwarzenbruck, in der der Immobilienunternehmer eigentlich hervorragend vernetzt ist, aktiv mithelfen: Mitarbeiter und Helfer sollten abgestellt, Bierbänke und Tische beigesteuert werden, Genehmigungen unbürokratisch erteilt werden. Die Einwohner freuten sich auf ein fröhliches Volksfest mit prominenter Live-Musik.

Doch dann begannen die “Proteste” der Gesinnungsmafia. In einer Bürgerfragestunde forderten einige Bürger – darunter parteipolitisch organisierte Aktivisten und einschlägig bekannte linksgrüne Web-Trolle – die sofortige Einstellung der “Zusammenarbeit” zwischen Gemeindeverwaltung und dem angeblichen Rechtspopulisten Weber. Im Netz – von Twitter bis Youtube – wurde dieser als “Rechtsradikaler” angefeindet, sah sich als “fremdenfeindlicher und rechtspopulistischer Hetzer” verleumdet. Im Schwarzenbrucker Gemeinderat entspann sich daraufhin eine Kontroverse, die durch gezielt-lancierte Stimmungsmache auf lokalen Facebook-Seiten und in der Lokalpresse (u.a. durch Leserbriefe und -kommentare) rasch in die gewünschte Richtung gelenkt wurde – mit dem Ergebnis, dass der Gemeinderat schließlich seine Mitwirkung am geplanten Geburtstags-Benefizkonzert absagte. SPD-Bürgermeister Bernd Ernstberger nahm die von eifrigen politischen Moral-Blockwarten “dokumentierten”, vermeintlichen “Hetz”-Postings Webers entgegen und beauftragte einen Strafrechtsexperten mit deren juristischer Überprüfung.

Dem derart an den Pranger gestellten Unternehmer setzte die Schmutzkampagne derart zu, dass er einen Schlaganfall erlitt (der zum Glück glimpflich verlief). Taktloserweise erfolgte die vor allem von SPD und Grünen vorangetriebene Entscheidung zur Absage seiner öffentlichen Geburtstagsfeier just in dem Moment, als er ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Noch während Webers Rekonvaleszenz ging in der Schwarzenberger Kommunalverwaltung dann das von den Nazi-Jägern bereits fieberhaft erwartete Gutachten des Strafrechtlers ein. Doch dumm gelaufen: Dieses erwies sich als ein vernichtender Schlag ins Gesicht aller Hater und Rufmörder, denn Weber wurde darin vollumfänglich entlastet. “Kein einziges von mir gesichtetes Video, welches Herr Peter Weber ins Netz gestellt hat, eröffnet nach meiner Auffassung auch nur den Anfangsverdacht einer Straftat”, lautet das Fazit des mit der Prüfung beauftragten Juristen, und weiter: “Man mag die Ansichten des Herrn Weber teilen oder nicht, doch Anhaltspunkte für eine Strafbarkeit der von mir gesichteten Veröffentlichungen gibt es nicht.”

Als Reaktion auf diese überdeutliche Expertise bewies der Gemeinderat – in einer für die heutige Zeit seltenen Geste von Selbstkritik und Reue – immerhin charakterliche Größe und entschuldigte sich bei Peter Weber für das erlittene Unrecht: In einer gemeinsamen Erklärung bedauerten Gemeindespitze und Sprecher der Fraktionen von CSU, SPD und Freie Wähler “die Diskussion und den daraus resultierenden (ablehnenden) Beschluss” zu Webers Benefizkonzert. Bürgermeister Ernstberger waren Scham und schlechtes Gewissen sichtlich anzumerken, als er kleinlaut zum Ausdruck brachte, wie leid ihm die ganze Angelegenheit tue. Er bedauerte, “dass wir heute zu dieser Form der Erklärung greifen müssen, um Dinge richtigzustellen”. Eine Beschädigung von Person und Ansehen Webers habe nie in seiner Absicht gelegen. Bezeichnenderweise wollten sich die “Grünen” im Gemeinderat dieser Entschuldigung nicht anschließen.

All das geschah im vergangenen Monat. Schmallippig und enttäuscht mussten Webers Feinde sich einstweilen geschlagen geben. Doch offenbar sannen sie auf Rache und sehnten schon die nächste Gelegenheit herbei, um die Reizfigur Weber doch noch mundtot machen zu können.

Ob es mit den niederträchtigen Vorgängen in Schwarzenbruck in Zusammenhang stand oder nicht, ist unklar – jedenfalls muss kurz darauf das ARD-Kampagnenmagazin “Monitor” an Weber herangetreten sein mit der angeblichen Absicht, ein “sachliches und faires” Interview mit ihm zu führen. Weber, der trotz aller bitteren Erfahrungen eigentlich hätte gewarnt sein müssen, schlug die Warnungen enger Vertrauter, die über die hinterlistige Arbeitsweise der “Monitor”-Kampagnenredaktion um Georg Restle im Bilde waren, aus und ließ sich offenherzig auf einen geplanten Beitrag zu seiner Person ein. Optimistisch verkündigte er am Mittwoch dieser Woche auf seiner Facebook-Seite an, dass am Folgetag – also in der “Monitor”-Ausgabe vom 19.7.2019 – über ihn berichtet werde, und dass ihn eine Mitarbeiterin des Magazins bereits einige Tage zuvor hierfür interviewt hätte. Weber gab sich in seiner Ankündigung überaus zuversichtlich, dass fair und objektiv mit ihm umgegangen werde.

Eine fatale Fehleinschätzung. Denn der Beitrag, den “Monitor” am Donnerstagabend über Peter Weber brachte, hatte mit seriösem Journalismus nicht das Geringste zu tun. Stattdessen stellte es eines der übelsten, unredlichsten, hinterhältigsten und desinformativsten Manipulationsstücke dar, die je auf diesem – inzwischen leider fast nur noch linkserzieherischen – Kanal je ausgestrahlt wurden. Sogar die berüchtigten früheren “Highlights” von Klaus Bednarz reichen nicht an die Diffamierungen heran, die hier konstruiert wurden. Leider, das muss man Peter Weber vorhalten, tappte er voll in die Falle. Denn was hier gezeigt wurde, übertraf sogar die schlimmsten Befürchtungen jener, die Weber von dem Interview mit “Monitor” dringend abgeraten hatten.

Die Kernaussagen des ursprünglichen Interviews, das auf youtube ungekürzt zu sehen ist und nachfolgend von jouwatch dokumentiert wird, haben nicht das Geringste mit dem zu tun, was das Team um Georg Restle daraus zusammenfrisierte – mit dem erkennbar einzigen Ziel, Peter Weber einmal mehr in die rechte Ecke zu drängen.

Praktisch nichts von Webers hier klar nachzuhörenden Aussagen fand in dem “Monitor”-Beitrag Berücksichtigung. Stattdessen wurden in einem ungeheuerlichen, tendenziös-voreingenommenen Kommentar (ab circa Minute 10:10 der gestrigen “Monitor”-Sendung) Fehlinformationen und haltlose Interpretationen aneinandergereiht, die in eklatantem Widerspruch zu Webers eigentlichen Aussagen des Interviews stehen. Der erwähnte Konflikt mit dem Gemeinderat etwa, in dem sogar die politischen Opponenten der von Weber vertretenen Positionen am Ende einräumen mussten, welches Unrecht sie dem Mann angetan hatten, wurde von Restles Propagandatruppe so umgedichtet, als hätte hier ein Rechtsextremer solange Druck auf den Gemeinderat ausgeübt, bis dieser klein beigeben musste. Ansonsten durften die üblichen Bausteine des politischen Bullshit-Ikebanas wieder nicht fehlen: Nähe zur AfD, überall Nazis, auch in der Provinz, Biedermänner als Brandstifter, das Netz als finsterer Ort brauner Hetzer. Und Georg Restle als wackerer Haltungsjournalist, der diesem Sumpf mit “Aufklärung” begegnet. “Monitor” hat sich mit diesem Machwerk endgültig aus der Reihe ernstzunehmender Medienformate herauskatapultiert.

Die Sympathien für Peter Weber waren im Netz nach dem üblen “Monitor”-Stück riesengroß – ein schwacher Trost, und immerhin ein ermutigendes Zeichen. Anscheinend ahnte dann sogar die Redaktion von “Monitor”, dass sie es diesmal zu bunt getrieben und mit ihrem ehrabschneiderischen Beitrag den Boden der Tatsachen weit verlassen hatte: Denn prompt ging sie gestern – nach der Methode “Alte Schule Counterintelligence” – mit einer Gegenmeldung an die Öffentlichkeit, augenscheinlich um dem Shitstorm der “Rechten” (einschließlich aller neutraler Zuschauer, die den Rufmord an Weber als nicht minder abstoßend empfanden) präventiv zu begegnen: Schlagzeilenträchtig behauptete Georg Restle plötzlich, bereits am 11. Juli – über eine Woche vor dem Weber-Beitrag – eine “rechte Morddrohung” erhalten zu haben, wie unter anderem die “Welt” berichtete. Anlass sei sein Kommentar für die “Tagesthemen” gewesen, in dem Restle die AfD pauschal als “parlamentarischen Arm der Identitären Bewegung” diffamiert und gefordert hatte, folglich müsse nun auch die komplette AfD als “rechtsextrem” eingestuft werden. Praktischer Nebeneffekt: Die behauptete Morddrohung ließ sich auf diese Weise indirekt auch gleich noch der AfD mitanlasten; und dies, obwohl weder Restle noch der WDR irgendwelche Beweise dafür vorlegten, dass es sich wirklich um eine Morddrohung aus der behaupteten politischen Richtung, etwa der IB, handelte. Zwei auf einen Streich, das will gelernt sein.

Die Medienresonanz über die Morddrohung gegen den “Helden der Wahrheit” Restle, der sich nun gar als unerschrockener, gar um sein Leben bangender Haltungsjournalist gemeinsam mit Anja Reschke für seine Zivilcourage feiern lassen kann, übertönte im Nu wunschgemäß jede aufkommende Empörung über die vorgestrige Märchensendung zu Peter Weber. PR-wirksam gab WDR-Intendant Tom Buhrow höchstselbst eine Ergebenheitsadresse für den “ausgezeichneten investigativen Journalisten” Restle ab, die sogleich auf allen einschlägigen ARD-Foren in den Sozialen Netzwerken geteilt wurde. Und über die Agenturticker lief die Meldung, der WDR und Restle hätten wegen der behaupteten Morddrohung “Strafanzeige gegen Unbekannt” erstattet. So funktioniert ein gelungenes Ablenkungsmanöver.”

Hier können Sie das gesamte Interview, aus dem Monitor den empörenden Beitrag über Peter Weber herausgeschnitten hat, anschauen:

Sagen Sie selbst: Ist dieses gegebene Interview ein Grund, jemanden in die “Rechte Ecke” zu stellen?

Peter Weber lässt sich jedoch nicht unterkriegen. Hier seine Live-Diskussion nach dem Monitor-Bericht:

Hier ein Beitrag von Klaus Kelle (CDU) zu der Causa Peter Weber, der auch lesenswert ist: https://denken-erwuenscht.com/gute-besserung-peter-die-karawane-zieht-weiter/