Ein Argument für die “grenzenlose” Zuwanderung war das demografische Problem. Dass es zuwenig Kinder gibt, die die Lasten der Rentenzahlung für die Ältern tragen können.

Tatsächlich ist eine der Folgen von Merkels Zuwanderungspolitik der offenen Grenzen, dass die jüngeren zukünftig noch mehr Lasten zu schultern haben. Denn nun müssen sie nicht nur die Renten der Älteren zahlen, sondern auch noch die Transferleistungen für die Neubürger schultern. Und die sind heftig. Eine Billion Euro könnte die Flüchtlingskrise diejenigen kosten, die ins Steuer- und Sozialversicherungssystem einzahlen, errechnete Ökonom Raffelhüschen. Und Ökonom Sinn bestätigte, dass jeder Flüchtling Deutschland (natürlich nicht Deutschland, sondern die, die ins Steuer- und Sozialsystem einzahlen) 450.000 Euro kosten würde.

Da man jeden Kuchen aber nur einmal essen kann, wird die Lage für zukünftige Rentner prekär. Das ist auch eine Folge des sich wandelnden Arbeitsmarktes, in dem es immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse und gebrochene Arbeitsbiografien gibt.  “In Deutschland ist der Rentenanspruch eng an die zuvor eingezahlten Beiträge gekoppelt. So kommen hiesige Geringverdiener mit der staatlichen Rente im Alter nur auf 55 Prozent ihres früheren Lohnes. Andere Länder verteilen im Rentensystem deutlich stärker um, sodass Geringverdiener im OECD-Durchschnitt rund 75 Prozent ihres vormaligen Gehalts erhalten.”, schreibt die WELT. Es werden also die zukünftigen Rentnergenerationen zunehmend auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein. Die wiederum von denjenigen, die ins Steuer- und Sozialsystem einzahlen, erwirtschaftet werden muss.

Und mit genau diesen eingezahlten Geldern müssen auch die Neubürger finanziert werden.

Fazit: Aus dem Steuersäckl und aus der Sozialversicherung müssen zukünftig mehr Menschen finanziert werden. Für jeden Einzahler bedeutet das: Es muss mehr eingezahlt werden, seien es Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge. Für jeden Rentner bedeutet das: Der Topf muss mit vielen anderen geteilt werden; es kann weniger verteilt werden. “Die fetten Rentenjahre sind bald vorbei, wie die WELT titelt:

https://www.welt.de/wirtschaft/article169786301/Die-fetten-Rentenjahre-sind-bald-vorbei.html