Hessenhitler

Früher war mehr Lametta! Diesen Spruch könnte man inzwischen täglich ausrufen.

Erschreckend, was die sogenannten Qualitätsjournalisten so äußern. So zum Beispiel Andrea Diener, Redakteurin der FAZ. In einem inzwischen gelöschten Tweet bezeichnet sie den früheren Ministerpräsidenten als “Hessenhitler”. Warum? Weil Koch Kritik an der Strategie der Kanzlerin äussert.

Lesen Sie hier, was Klaus Kelle dazu schreibt.

Inzwischen könnte man fast sagen, wir haben uns alle daran gewöhnt, dass die Mainstream-Medien die Deutungshoheit über den ihrer Meinung nach inzwischen von ihnen komplett desorientierten Bürger mit plumpester Meinungsmache zu behalten versuchen. Besonders auffällig wird das auf Twitter, wo bei flugs hingeschriebenen 140 Zeichen mitunter die Maske des Bürgerlichen komplett fällt.

 

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Mit Schaudern erinnert man sich an den – immer noch verfügbaren – Tweet der Chefredakteurin des WDR, Sonia Mikich auf dem Twitter-account der Tagesthemen, in dem sie den österreichischen Kanzler Sebastian Kurz als “Pimpf” bezeichnete. Die Westdeutsche Zeitung schrieb dazu sehr richtig: “Mit einer Überdosis an gutem Willen hätte man Sonia Mikich sicher unterstellen können, sie benutze das Wort „Pimpf“ synonym für „kleiner Junge“, was allerdings selbst für eine 66-jährige Chefredakteurin ein reichlich gestriger Sprachgebrauch wäre. Das Netz verstand dagegen in voller Absicht, dass „Pimpf“ den männlichen Nachwuchs der nationalsozialistischen Hitlerjugend bezeichnet.”

 

Über die wachsende Ablehnung der #GEZ-Zwangsfinanzierung müssen sich die Veranwortlichen unter diesen Umständen nicht wundern. Auch die Herausgeber der Printmedien dürfen nicht erstaunt sein, wenn die Auflagenhöhe von Monat zu Monat sinkt.

Die Bürger haben es satt, für betreutes Denken auch noch Geld zu bezahlen.